Katharina Sieverding in Austria 1964–2008

Vol. 1 Salzburg

Sieverding, Katharina

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Der Kata­log erschien anläss­lich der zehn­ten Lehr­tä­tig­keit Katha­ri­na Sie­ver­dings an der Inter­na­tio­na­len Som­mer­aka­de­mie für Bil­den­de Kunst Salz­burg 1995–2008

Ab 1967, damals noch in der künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit den Fest­spie­len als Büh­nen­bild­as­sis­ten­tin in der Insze­nie­rung der Zau­ber­flö­te von Teo Otto, hat Katha­ri­na Sie­ver­ding in Salz­burg eine nach­hal­ti­ge Spur hin­ter­las­sen, vor allem seit 1995 durch ihre kon­ti­nu­ier­li­che Leh­re als Pro­fes­so­rin an der Som­mer­aka­de­mie für Bil­den­de Kunst. Sie lehrt 2008 zum 10. Mal. Eben­so durch ihre mehr­fa­chen Aus­stel­lun­gen in Salz­burg (1993: Kunst­ver­ein, 1995: Foto­hof, 1996: Tra­klhaus, 1998: Resi­denz­ga­le­rie) und durch ihre regel­mä­ßi­gen öffent­li­chen Vor­trä­ge, hat sie die Salz­bur­ger Kunst­sze­ne inspi­riert und mit­ge­prägt.

Mit der Aus­stel­lung “ENCODE VII/08”, die durch zwei Pro­jek­tio­nen und ein Buch ihre Erwei­te­rung fin­det, wird der Ver­such unter­nom­men, nicht nur eine aktu­el­le Arbeit der Künst­le­rin im Gesamt­kon­text ihrer eige­nen Arbeit zu dis­ku­tie­ren, son­dern dar­über hin­aus ihren wich­ti­gen Bei­trag zur inter­na­tio­na­len Ent­wick­lungs­ge­schich­te der Foto- und Film­kunst seit den 70er Jah­ren dar­zu­stel­len. Als “enco­ding” wird der Pro­zess des Infor­ma­ti­ons­trans­fers von einem in ein ande­res For­mat bezeich­net. Die­ses „Ver­schlüs­seln“ spielt in den neu­es­ten groß­for­ma­ti­gen Wer­ken von Katha­ri­na Sie­ver­ding eine ent­schei­den­de Rol­le. Jedes Bild, das mit einer ein­fa­chen, ana­lo­gen Kom­pakt­ka­me­ra auf SW-Film auf­ge­zeich­net wur­de, fin­det sich in einem sol­chen Pro­zess und kon­stru­iert einen Raum, einen Ort zum Nach­den­ken über das Sys­tem Kunst/Kultur und sei­ne visu­el­le Kunst­pro­duk­ti­on. Dabei zitiert die Künst­le­rin immer wie­der auch ihr eige­nes Werk und gene­riert aus ihm neue Bild­fin­dun­gen, die durch ein per­ma­nen­tes kri­ti­sches Hin­ter­fra­gen auch gesell­schafts­po­li­ti­sche und sozio­kul­tu­rel­le Struk­tu­ren des Kunst­be­triebs frei­le­gen. Mit ihrem Werk hat die Künst­le­rin seit den 60ern einen wich­ti­gen Bei­trag zur Erwei­te­rung des Kunst­be­griffs und der inter­dis­zi­pli­nä­ren media­len Kunst­pra­xis bei­getra­gen. “Ver­ge­gen­wär­tigt man sich die Eigen­art des Pho­to­gra­phi­schen, Ende eines Wer­dens, zugleich wer­den­des Ende zu sein, so stellt Katha­ri­na Sie­ver­ding die Din­ge in ein aus­sichts­lo­ses Wer­den, wis­send, dass die Pho­to­gra­phie die ein­zig wah­re Kunst ist, die der Nihi­lis­mus gebo­ren hat. “ (Huber­tus von Ame­lun­xen)

Tex­te: Huber­tus von Ame­lun­xen, Rai­ner Bel­len­baum, Sabeth Buch­mann, Man­fred Her­mes, Luci­en Kay­ser, Rudolf Schmitz
Vor­wort: Bar­ba­ra Wal­ly

Foto­hof  Edi­ti­on Band 100
1500 Auf­la­ge
64 Farb- und 30 SW-Abbil­dun­gen
Buchgestaltung/Gestaltung/Graphic Design: Orson Sie­ver­ding

Schab- und Gebrauchs­spu­ren am Cover, ansons­ten tadel­los

Autor

Einbandart

Erscheinungsjahr

Maßeinheit

Verlag

EAN

9783901369339

ISBN

978-3-901369-33-9

Seitenanzahl

168

Beschreibung

Deutsch/Englisch

Untertitel

Vol. 1 Salzburg

Artikelnummer: liawolf-978-3-901369-33-9 Kategorien: , , Schlüsselworte: ,
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