Wien, Küss die Hand, Moderne

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Für Deut­sche kann Wien vor allem dann gefähr­lich wer­den, wenn sie sich von der ver­meint­lich sel­ben Spra­che einen Start­vor­teil erhof­fen. Solch freu­di­ger Erwar­tung wird hier mit allen Mit­teln der Gar­aus gemacht. Seit Jah­ren zir­ku­liert die Anek­do­te von der nai­ven deut­schen Stu­den­tin, die sich von ihren Wie­ner Bekann­ten mit einem froh­ge­mu­ten “Saka­laa” zu ver­ab­schie­den begann. Sie soll die mür­ri­sche Abschluss­fra­ge der Super­markt-Kas­sie­rin­nen, “Sacker­laaa?” (“’ne Tüte auch?”) für eine Gruß­for­mel gehal­ten haben; in einer Stadt, in der man sich mit “Babaaa” ver­ab­schie­det, gar nicht so abwe­gig. Und was taten die Wie­ner, als sie dahin­ter­ge­kom­men waren? Sie grüß­ten die Ahnungs­lo­se fort­an fei­xend mit “Saka­laa”; eine Eigen­schaft, die der Phi­lo­soph Rudolf Bur­ger in ande­rem Zusam­men­hang “zäh­ne­flet­schen­de Herz­lich­keit” nann­te. Für das kör­per­lo­se Quä­len sei­ner Mit­men­schen hat der Wie­ner übri­gens annä­hernd so vie­le Wor­te wie der Eski­mo für den Schnee: “sek­kie­ren”, “häkeln”, “papierln”, “pflan­zen”, “buse­rie­ren”, “trat­zen”, “abschas­seln” und so wei­ter. Und der Deut­sche ist sein liebs­tes Ver­suchs­tier.”
2. durch­ge­se­he­ne Auf­la­ge 2011 _ neu­wer­tig

Einbandart

Erscheinungsjahr

Herausgeber

Maßeinheit

Verlag

EAN

9783862600182

ISBN

978-3-86260-018-2

Seitenanzahl

155

Beschreibung

Deutsch

Artikelnummer: liawolf-9783862600182 Kategorien: , Schlüsselworte: ,
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