Ephemere

Crespo, Ulrike

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Schön­heit und Ver­gäng­lich­keit, Lie­be und Tod. Kein Lebe­we­sen fin­det in der Sym­bo­lik häu­fi­ger Ver­wen­dung als die Blu­me — die Fas­zi­na­ti­on für Blu­men und deren Bedeu­tungs­viel­falt gibt es in allen Welt­kul­tu­ren. In der Male­rei des 15. Jh. fand die christ­li­che Pflan­zen­sym­bo­lik einen Höhe­punkt, etwa mit viel­fäl­ti­gen Mari­en­at­tri­bu­ten in Gestalt von Blu­men. Blu­men­still­le­ben seit dem 16. Jahr­hun­dert ver­wie­sen auf Ver­gäng­lich­keit und Eitel­keit alles Irdi­schen. Mit­te des 18. Jahr­hun­dert lös­ten Berich­te über eine Blu­men­spra­che, mit­tels deren in den Harems des Ori­ents Nach­rich­ten aus­ge­tauscht wur­den, eine regel­rech­te Mode in Euro­pa aus.

Die zar­ten, fast imma­te­ri­ell wir­ken­den Blu­men­bil­der der Foto­gra­fin Ulri­ke Crespo sind nicht arran­giert, son­dern leben von einem fein aus­ta­rier­ten Zusam­men­spiel von Natur­haf­tig­keit und bei­na­he male­risch zu nen­nen­der Foto­gra­fie. Wie schon in ihren Land­schafts- und Blu­men­bil­dern im Licht der Däm­me­rung (ver­öf­fent­licht 2011 im Bild­band Twi­light) wählt Crespo auch hier den flüch­ti­gen Augen­blick des Blü­hens, dem das Ver­ge­hen schon inne­wohnt.

EAN

9783868282962

ISBN

978-3-86828-296-2

Autor

Seitenzahl

120

Beschreibung

Deutsch/Englisch/Französisch

Erscheinungsjahr

Verlag

Einbandart

Artikelnummer: liawolf-9783868282962 Kategorie: Schlüsselworte: , ,
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